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6.3.2 Die Geschichte Pirnas |
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Stadtwappen u. Stadtname |
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Frühere Namen von Pirna waren Pern, Perne, Perna, Pernis, Pernaw und Pyrn. Die Ableitung des Namens von dem auf dem Stadtwappen dargestellten Birnbaum ist nicht nachgewiesen, eher läßt sich der Name aus dem sorbischen ableiten “ na pernem “ heißt “ auf dem harten Stein”. Pirna erhielt das Stadtwappen 1549 von dem späteren Kaiser Ferdinant I. |
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Stadtansicht von Dilich, 1628. Zu dieser Zeit verbrachte Jonas Stohn seine Kindheit vermutlich hier in Pirna. |
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Blick auf Pirna von den Weinbergen in Pirna-Posta elbabwärts Richtung Dresden (etwa 20 km weiter).Hier in Pirna-Posta war auch Daniel Traugott Stohn mitte des 19 Jahrhunderts Besitzer eines Weinberges.Unmittelbar hinter dem Betrachter liegt das auf dem unteren Foto gezeigte Elbsandsteingebirge mit seinen steilen Hängen. Die Burg Sonnenstein oben links liegt noch auf den letzten Berg, bevor wieder die flache Landschaft beginnt. Bildmitte die Kirche St. Marien, sowie rechts davon das Rathaus. Bild entstand um 1752. |
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Blick auf die Elbe in der sächsischen Schweiz. Das Elbtal ist schmal u. eng u. wird auf beiden Seiten von felsigen Hängen flankiert. Bei Pirna ist der letzte günstige Elbübergang. Diese Umstände führten vermutlich zur Gründung der ersten Befestigung u. Entstehung eines leicht zu kontrollierenden Knotenpunktes mehrerer Handelswege. |
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Marktplatz u. Altstadt |
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Schloss bez. Burg Sonnenstein u. die Stadtbefestigung |
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Schloss bez. Burg Sonnenstein 1752. Blick von der Burg über die Stadt Pirna bis auf die gegenüberliegende Seite der Elbe. |
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Der Name "Sonnenstein" bürgerte sich erst durch das Wirken als Festung im 18. Jahrhundert ein. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss erst im 19. und 20. Jahrhundert. Ürsprünglich wurde hier vermutlich eine slavische Burgwarte gegründet, welche später zur Burg ausgebaut wurde. 1269 wurde die Burg das erste mal erwähnt. 1756 im 7jährigen Krieg wurde die Burg von Friedrich dem Großen erobert. Die Burg hat spätestens ab diesem Zeitpunkt keine strategische Bedeutung mehr, da auf Grund neuentwickelter Geschütze die Burg von der höherliegenden Cunersdorfer Hochebene bequem unter Beschuß genommen werden konnte. In den späteren Jahren wurde die Burg zum Schloss umgebaut. Übrigens war hier Friedrich Wilhelm Stohn (geb.1808 u. Nachfahre von Jonas Stohn) als Pförtner tätig. Nach 1405 wurde Pirna mit einer ca.10 m hohen Stadtmauer umgeben, durch die 4 Tore führten. Ab 1811 wurden die Mauern u. die Tore nach u. nach entfernt. |
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Kriege |
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Bis zum 30jährigen Krieg war die Stadt auf Grund ihrer Burg u. Wehranlage von Kriegen verschont geblieben. 1405 wird Pirna von den Hussiten vergeblich belagert. So traf es sie im 30 jährigen Krieg jedoch besonders hart. Nach wenigen Jahren war die Stadt hoffnungslos überfüllt mit protestantischen Flüchtlingen aus Böhmen, 1629 wurden über 2000 gezählt. 10 Jahre später, am 23.April des Jahres 1639, eroberten u. besetzten die Schweden Pirna, verwüsteten die Gebäude vor den Toren der Stadt, plünderten die Innenstadt u. töteten viele Bürger. Nur die Festung Sonnenstein konnte sich halten. Die Besetzung der Stadt dauerte bis zum September 1639. Dann zogen die Schweden ab. Dieses Jahr u. seine Ereignisse gingen als pirnisches Elend in die Geschichte ein. Von den Bürgern überlebten nur etwa ein Drittel. Zu diesen Überlebenden zählte auch Jonas Stohn. Sein 1. von 4 Söhnen, Johannes, wurde schon 1640, also ein Jahr nach der Besetzung, in Pirna geboren. Abgesehen von jenen Einschnitten, welche die Kriegszeiten u. die Geschichte mit sich brachten, nahm die Einwohnerzahl von Pirna eine stürmische Entwicklung. Die 1547 ausgewiesene Zahl von ca. 600 Bürgern hatte sich im 19. Jh verzehnfacht. |
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